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ROTKLEE
Trifolium pratense

Indikationen

Wechseljahr-Probleme, depressive Stimmungszustände (hormonell bedingt), prämenstruelles Syndrom, Wallungen, Osteoporose, Nervosität, Akne, gegen Falten ...

Beschreibung

Zusammensetzung :
Extrakt aus Trifolium pratense (8% Isoflavon)

Sammelgut :
Blühende Pflanze

Rotklee (Trifolium pratense) ist eine Pflanzenart in der Unterfamilie der Schmetterlingsblütler (Faboideae) aus der Familie der Hülsenfrüchtler (Fabaceae oder Leguminosae). Er wird in der Gattung in die Sektion Trifolium gestellt. Der Rotklee ist eine ausdauernde krautige Pflanze, die Wuchshöhen 15 bis 60 cm erreicht. Der aufrechte oder aufsteigende Stängel ist kahl bis dicht angedrückt behaart. Die wechselständig und spiralig angeordneten, gestielten Laubblätter sind dreiteilig gefiedert. Die am Grund rundlichen, oben länglichen, beiderseits feinhaarigen, eiförmigen Blättchen weisen helle Streifen in der Mitte auf. Rotklee wächst zwischen anderen Gräsern und Kräutern auf unseren heimischen Wiesen. Von Bauern wird er als Viehfutter angepflanzt.

Er ist reich an Phytohormonen (auch Phytoöstrogene genannt). Diese pflanzlichen Hormone zählen zu den sekundären Pflanzenstoffen. Phytohormone haben durch ihre spezifischen Eigenschaften, eine zwar schwächere, aber ähnliche Wirkung, wie die körpereigenen Sexualhormone. Sie können daher eine nachlassende Hormonproduktion des Körpers ergänzen. Hoch dosiert lindert es hormonbedingte trockene Haut (Falten) und Akne. Auch ein Schutz vor hormonabhängigen Krebsarten wurde festgestellt. Darunter können Gebärmutter-, Brust- und Prostatakrebs fallen. Diese Phytoöstrogene, beim Rotklee besonders die Isoflavone Genistein und Daidzein, können auch den Knochenabbau im Alter verlangsamen oder sogar verhindern. Immer mehr Ernährungswissenschaftler messen diesen sekundären Pflanzenstoffen eine wichtige, gesundheitsfördernde Eigenschaft zu. Sie geben zur Zeit zwar noch keine Empfehlungen, es hat sich aber gezeigt, dass 40 mg Isoflavon eine ideale Ergänzung zur täglichen Ernährung darstellt. Isoflavonoide sind den weiblichen Östrogenen sehr ähnlich. Wer Rotklee nimmt, kommt meistens ohne zusätzliche Hormone aus. In Asien und Lateinamerika, wo mit der pflanzlichen Kost viele Isoflavonoide konsumiert werden, sind unsere westlichen Zivilisationskrankheiten seltener. Vergleichsstudien haben gezeigt, dass pflanzenreiche Kost mit einem hohen Anteil an Isoflavonen, das Risiko an bestimmten Krebsarten zu erkranken senken kann. Der Zellschutz der sekundären Pflanzenstoffe kommt daher nicht nur den Frauen zu Gute, sondern auch die Männer profitieren von deren vorbeugenden Eigenschaften. Neuere Untersuchungen zeigen eine signifikante Verbesserung des Hautbildes, bei Akne, Hautalterung und Falten.

Anwendung

2 x tägl. 1 Kapseln mit viel Wasser 350 mg/Kapsel

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