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STEVIA
Stevia rebaudiana (Bert.)

Indikationen

Diabetes, Blutdruck, Übergewicht, Candidas abicans, Pilzerkrankungen Magenverstimmung ... Ässerlich: Schuppenflechte, Ekzeme Allergien, Falten ...

Beschreibung

Zusammensetzung :
Als getrocknete Blätter oder Pulver

Sammelgut :
Den Blättern

Stevia ist ein kleiner Strauch aus der Familie der Chrysanthemengewächse mit dem botanischen Namen Stevia rebaudiana (Bert.). Stevia, auch Süsskraut genannt, stammt aus Südamerika. Erst 1887 beschrieb der südamerikanische Naturwissen-schaftler Antonio Bertoni die Pflanze zum erstenmal. Stevia ist in den Amambai-Bergen, an der Grenze zwischen Brasilien und Paraguay, beheimatet. Seine Hauptinhaltsstoffe, die sogenannten Stevioside, sind in reiner Form bis zu 300 mal süsser als Zucker. Die Guarani-lndianer gebrauchten schon in vorkolumbianischer Zeit Stevia zum Süssen von Speisen und Kräutertees u.a. des gesunden Lapachotees. Sie nannten die Pflanze „ka’a-he’e“ was soviel wie „süsses Kraut“, „Honigblatt“ oder wörtlich übersetzt, „süsses Glück“ bedeutet. Auch in Japan und in Amerika verwendet man Stevia schon seit längerem wieder zum natürlichen Süssen von Nahrungsmitteln und Getränken, wie Grüntee. Mehrere Studien in Japan und andernorts haben gezeigt, dass Stevia keine Nebenwirkungen verursacht. Stevia enthält zahlreiche Nährstoffe, aber praktisch keine Kalorien. Da es kein Zucker ist, schadet es weder den Zähnen, noch beeinflusst es den Blutzuckerspiegel bei Diabetes mellitus. Vielmehr kann diese Krankheit sogar positiv beeinflusst werden, was den vielfältigen Inhaltsstoffen wie Beyaran, Diterpene, Kauran, Klerodan und Labdan zu verdanken ist. Diese helfen, dass der Blutglukosespiegel nicht ansteigt. Die Einheimischen loben die positive Wirkung bei Diabetes, Bluthochdruck und Infektionen. 1g Pulverextrakt, das zu 91% aus Steviosiden besteht, entspricht etwa 250g Zucker. Für das grüne Steviapulver werden die Blätter nur gemahlen. Die Blätter werden getrocknet und können dann direkt, oder zu Pulver verrieben, verwendet werden. In dieser Form enthält Stevia etwa 10% Stevioside und ist 15 mal süsser als Zucker.

Die Blätter weisen eine Vielzahl an natürlichen Spurenelementen auf, wie Eisen, Silicium, Kobalt, Mangan, Kalzium, Magnesium, Selen, Zinn und Zink. Auch beinhalten sie Vitamin C, Beta-Carotin, Niacin, Thiamin und Riboflavin. Es ist in sauren Lebensmitteln, in kalten und heissen Getränken beständig und behält seinen Geschmack und Süsskraft beim Erhitzen, sollte allerdings nicht gekocht werden, da es dann den Geschmack verändern kann. Aus den Blättern kann auch ein farbloses Extrakt hergestellt werden. So kann Stevia Zucker und andere Süssstoffe in Kaugummi, Zahnpasta etc. ersetzen. Insbesondere Kinder mit ihrem „Bedürfnis“ nach Süssigkeiten, dürfen jetzt ohne Reue geniessen. Das Kraut kann nach dem Teekochen auf die Haut, oder die geschlossenen Augen gelegt werden, was die Haut sichtbar strafft. Sogar bei Schuppenflechte und Ekzemen wurden schon Erfolge gemeldet. Warum wird so wenig über Stevia gesprochen und geschrieben? Die Bürokratie der nationalen und internationalen Organisationen SCF und FDA (Food and Drug Administation) hat entschieden, dass Stevia nichts mit Zucker und Zuckerersatzstoffen zu tun hat, deshalb gingen viele den Weg des geringsten Widerstandes und verzichteten auf die Vermarktung. Langsam werden die Blockaden gelockert, und man redet wieder von Stevia. Die Zuckerindustrie ist die nächste hohe Hürde, die es zu überwinden gilt. Frankreich hat 2010 per Dekret eine vorläufige Zulassung für Süssstoffe aus Stevia ausgesprochen. Auf dem Markt ist inzwischen Steviaextrakt in Tablettenform und Pulver erhältlich. Es ist 300 x süsser als Zucker und hat keine Kalorien. Versuchen Sie es doch einmal!

Anwendung: Man gibt einen Teelöffel Steviablätter in eine Tasse, übergießt sie mit siedendem Wasser, nach 30 Sekunden ist der Stevia-Tee fertig. Die Blätter können jetzt abgesiebt oder auch in der Tasse gelassen werden.

Anwendung

Als Teezusatz: je nach Geschmack

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