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RETTICH (schwarzer)
Raphanus sativus var nigra

Indikationen

Verstopfung, Darmträgheit, Verdauungsschwäche, Leber- und Gallenleiden, Hämorrhoiden, Milzunterfunktion, Blutreinigung, Hautausschläge ...

Beschreibung

Zusammensetzung :
Kapsel, 100% Raphanus sativus var niger rhiz

Sammelgut :
Wurzel

Der Schwarze Rettich gehört zur Familie der Kreuzblütengewächse(Brassicaceae). Schwarzer Rettich ist eine einjährige, krautige Pflanze. Bereits Pharao Ramses II. befahl seinen Priestern, in seinem Garten Rettich anzubauen, da er diesen sehr schätzte. Die alten Ägypter assen viel schwarzen Rettich, um die Leistungsfähigkeit zu erhalten. Eine Frühlingskur mit schwarzem Rettich ist empfehlenswert, denn er befreit den Körper von den im Winter durch Stress und Müdigkeit angehäuften Toxinen. Sie können den Rettich frisch oder in Kapselform einnehmen. Schon unsere Grosseltern machten solche Frühlingskuren und im Herbst bereiteten sie den Körper mit schwarzem Rettich auf den Winter vor. Griechische und römische Ärzte verordneten ihn gegen Husten. Die Wirkstoffe sind schwefelhaltiges, ätherisches Öl mit Allylöl, Butylsenföl, Raphanol, Raphanin, Vitamin C und viele verschiedene Mineralstoffe. Sie lindern obige Indikationen und wirken tonisierend auf den Darm; er kann daher schon mal zu leichtem Durchfall führen. Durch diese Tonisierung werden die Gallenwege indirekt beeinflusst, deshalb kann der Rettich auch bei Entzündungen der Gallenwege, Gallensteine und -griess eingesetzt werden, weil die Galle besser abfliessen kann. Er wird am besten kurmässig angewendet (im Wechsel mit Mariendistel oder Desmodium) und ist als Unterstützung einer Leberschontherapie geeignet, ohne zu reizen. Bei empfindlichem Magen kann schwarzer Rettich in seltenen Fällen zu leichtem Sodbrennen und Aufstossen führen.

Anwendung

3-6 Kapseln tägl. mit viel Wasser
300 mg/Kapsel

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