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SCHWARZKÜMMELÖL
Nigella sativa

Indikationen

Akne, Allergien, Angina, nat. Antibiotika, Appetitmangel, Asthma, Bronchialasthma, Blutbildung, Immunsystem, chron. Bronchitis, Candidas albicans, Herzinfarkt-vorbeugend, Cholesterin, Darmkoliken, Darminfektionen, Darmträgheit, Milchschorf, Depressionen, Hormonstörungen, Dermatitis, Diabetes, chron. Durchfall, Ekzeme, Hautkrankheiten, Hämorrhoiden, Müdigkeit, Frigidität, Impotenz, Gastritis, Darmkatarrh, Blähungen, Magen-, Darmgeschwüre, Wechseljahre, Menstruationskrämpfe, Neuralgien, Osteoporose, Polyarthritis, Psoriasis, Heuschnupfen, Multiple sklerose, Brustspannungen, Sinusitis, Magenübersäuerung, Krampfadern, Würmer ...

Beschreibung

Zusammensetzung :
Frisches kaltgepresstes Öl oder ganzer gemahlener Samen Kapsel, 100% Nigella sativa oleum / semen

Sammelgut :
Dem Samen, kaltgepresstes Öl

Der Echte Schwarzkümmel (Nigella sativa), oft nur Schwarzkümmel genannt, ist eine Pflanzenart der Familie der Hahnenfussgewächse (Ranunculaceae). Die Gattung Nigella umfasst etwa 20 Arten.Die alten Ägypter betrachteten den Schwarzkümmel als Allheilmittel. Mohammed, der islamische Prophet, schreibt in seiner Schrift Hadith: „Schwarzkümmel heilt jede Krankheit, ausser den Tod“. Amerikanische Forscher sprechen ihm eine starke immunregulatorische Wirkung zu. Dadurch kann er ein krank gewordenes Abwehrsystem wieder normalisieren und gleichzeitig optimieren. Mit Schwarzkümmelöl können viele Krankheiten behandelt werden, besonders auch Diabetes und Krebs. In den USA ist Schwarzkümmelöl schon längere Zeit im Handel zu haben, und zwar als Nahrungsergänzung und nicht als Heilmittel oder Arznei. Die exakten Analysen der Inhaltsstoffe und Wirkungsweise wurden ebenfalls in Amerika durchgeführt. Sie haben bestätigt, dass das uralte, seit Jahrhunderten erprobte Öl ein Allheilmittel ist, welches in den USA sehr populär wurde. Schwarzkümmelöl ist ein Nahrungsmittel, das keine Nebenwirkungen hat und daher wie das tägliche Brot konsumiert werden kann. In Europa ist Schwarzkümmel als Gewürz und Öl weitgehend in Vergessenheit geraten.

In Ägypten spielte Schwarzkümmel schon zur Zeit der Pharaonen eine grosse Rolle. Er wurde sogar den Toten mitgegeben, denn sie glaubten, dass sie ihn im Leben nach dem irdischen Tod gebrauchen könnten. So fand man auch bei Ausgrabungen im Grab von Pharao Tutenchamun ein Fläschchen Schwarzkümmelöl. Islamische Gelehrte berichten, dass die Leibärzte der Pharaonen vor über 3000 Jahren das Öl gegen viele Krankheiten wie Frauenleiden, Erkältungen, Kopf- und Zahnschmerzen einsetzten. Vor allem auch dann, wenn sich jemand schwächlich fühlte, oder zu unerklärlichen Entzündungen, bzw. Hautunreinheiten, neigte.

Schwarzkümmelöl enthält sehr viele ungesättigte und hochungesättigte Fettsäuren, wie Linol- und Gammalinolensäuren. Diese sind ebenso wichtig wie Vitamine und Mineralstoffe und für die Hormonproduktion unerlässlich. Eindeutig belegt ist, dass sie einen positiven Effekt bei Neurodermitis haben (siehe auch Borretsch- und Nachtkerzenöl). Hormonstörungen spielen bei Wechseljahrproblemen eine grosse Rolle. Mit Schwarzkümmelöl können solche Beschwerden gemildert werden. Es liegen Studien vor die zeigen, dass Schwarzkümmel auch bei Kopfweh Linderung bringen kann. Die kürzlich entdeckten Anwendungs-gebiete bei Asthma, Allergien, Diabetes und möglicherweise auch Krebs machen klar, dass jeder von uns diese essentiellen Fettsäuren braucht.

Schwarzkümmel (Lat. Nigella sativa) ist in Nordafrika heimisch und wird auch in der Türkei und im Orient angebaut. Die Früchte unterscheiden sich rein äusserlich von dem bei uns bekannten braunen Kümmel (carum carvi) schon dadurch, dass sie durchgehend schwarz und deutlich kleiner sind. Auch im Geschmack und Geruch bestehen wesentliche Unterschiede. Die Wirkung des Schwarzkümmels beruht in der Hauptsache auf dem im ätherischen Öl enthaltenen Carvon, das auf den Magen anregend, auf den Darm jedoch beruhigend und blähungswidrig wirkt. Darum kann er, wie der echte Kümmel, für Magen- und Darmprobleme eingesetzt werden, denn er fördert die natürliche Darmflora, während er die krankmachenden Bakterien unterdrückt. Darum kann er allergische Reaktionen neutralisieren und erklärt die mildernde Wirkung bei Asthma, Pollenallergien (Heuschnupfen), Stauballergien und grippalen Infekten. Da sich Schwächen im Magen-Darm-Bereich oftmals auf Herz und Kreislauf auswirken, kann Schwarzkümmelöl auch bei diesen Beschwerden Linderung bringen. Die günstige Wirkung bei Störungen im Leber- und Gallenbereich ist hervor zu heben. Sogar das Immunsystem wird bei einer regelmässigen Anwendung gestärkt. Ebenfalls wurde eine bedeutende blutzuckersenkende Wirkung beobachtet. Wissenschaftler des Cancer Immuno-Biology Laboratory von South Carolina schreiben: „Generell hilft Nigella sativa-Extrakt Knochenmark- und Immunzellen zu stimulieren. Es steigert die Interferonproduktion, schützt normale Zellen vor den zellschädigenden Effekten durch Viren, zerstört Tumorzellen und erhöht die Anzahl antikörperproduzierender B-Zellen. Alle beobachteten Funktionen machen das Schwarzkümmelöl zu einem idealen Mittel für den Einsatz bei der Krebsprävention und -heilung“. Äusserliche Anwendung findet das Schwarzkümmelöl z.B. bei rheumatischen Beschwerden. US-Forscher haben den Erfolg bei der Anwendung von Schwarzkümmelöl bestätigt.

In der Volksmedizin im Orient und in Asien ist dieses Öl seit langem bekannt, denn die Ärzte von Ägypten bis China haben sich dessen Wirksamkeit bei entzündlichen Prozessen und Pilzbefall zunutze gemacht. Auch in Deutschland wurde neuerdings die Wirkung des ägyptischen Schwarzkümmelöls auf die menschliche Gesundheit entdeckt. Der Münchner Immunologe Dr. med. Peter Schleicher (seit 1986 jüngstes Mitglied der Weltakademie der Wissenschaften) untersuchte in seinem Institut zur Erforschung neuer Therapieverfahren chronischer Krankheiten Inhaltsstoffe und Wirkungsweise der Schwarzkümmel-Extrakte. Seine Ergebnisse decken sich mit denen seiner amerikanischen Kollegen. Er schreibt: „Mit dem Öl aus dem Schwarzkümmelsamen gelangen wertvolle, mehrfach ungesättigte Fettsäuren, wie zum Beispiel Linol- und Gammalinolensäure, in den Organismus. Durch sie wird die Synthese wichtiger immunregulatorischer Substanzen ermöglicht, wie die von Prostaglandin E 1. Die Linolsäure stabilisiert die Zellmembrane und das Prostaglandin wirkt stark entzündungshemmend. Dadurch werden krankmachende Immunreaktionen unterbunden, welche die Auslöser für viele chronische Krankheiten sein können. Von Akne über Heuschnupfen bis Krebs.“

Ausserdem wird durch die Inhaltsstoffe im Schwarzkümmelöl die übersteigerte T-Zellenfunktion des Allergikers stabilisiert und die krankhaft gesteigerte Immunreak-tion durch Antikörper unterdrückt. Die übertriebene Immunantwort wird normalisiert und die Mastzelldegranulation verringert. Schleicher hat inzwischen an über 600 Patienten das ägyptische Schwarzkümmelöl getestet. Er kam zu folgendem Ergebnis: Bei über 70% der Patienten wurde eine Ausheilung allergischer Krankheiten festgestellt. Darunter waren Staub- und Pollenallergiker, Akne- und Neurodermitis-erkrankungen, Asthmapatienten und solche, die ganz allgemein abwehrgeschwächt und daher in hohem Masse infektanfällig waren. Er setzt daher Schwarzkümmelöl vorbeugend gegen Erkältungskrankheiten und Grippe ein. Ein verrückt spielendes Immunsystem wird wieder harmonisiert und dadurch optimiert. Dieser stark immunregulatorische Effekt des Schwarzkümmelöls wird auch durch die amerikanische Studie festgestellt.

All dies bestätigt die Wirkung, die der Gewürzpflanze schon im Orient bei allen Arten von Allergien, Entzündungen, Menstruationsbeschwerden, Depressionen, Bronchitis, Asthma, Hauterkrankungen, wie Neurodermitis, Flechten, Pilzerkrankungen, Verdauungsproblemen und Potenzschwäche zugesprochen wurde. Die zuvor erwähnten Begebenheiten, dass der Pharao Tutenchamun ein Fläschchen feinstes Schwarzkümmelöl ins Grab bekam und Mohammed, der islamische Prophet sagte, dass Schwarzkümmelöl jede Krankheit ausser den Tod heile, können wir nun besser verstehen. Die ungemein breit gefächerte Wirkung macht es medizinisch sehr wertvoll. Verschiedene Inhaltsstoffe wirken so erstaunlich zusammen, dass man das Schwarzkümmelöl ruhig als „Allheilmittel“ bezeichnen kann. Achten Sie aber beim Kauf von Schwarzkümmelöl auf dessen Ursprung. Nur Nigella sativa ist der echte Schwarzkümmel mit seinen wunderbaren Eigenschaften.

In früheren Jahrhunderten kannte man das Schwarzkümmelöl auch in unseren Breitengraden. Es wurde gegen Blähungen, Gelbsucht, Ruhr, Magen- und Lungenleiden, zur Harnausscheidung und Stärkung des Milchflusses bei stillenden Müttern angewandt. Leider geriet es durch den Siegeszug der chemischen Arzneimittel allmählich in Vergessenheit. Heute hingegen befürworten immer mehr Ärzte die Verwendung von Schwarzkümmelöl. 

Die Fernsehärztin, Frau Dr. Antje Kühnemann, zeigte sich fasziniert von den Informationen über das erneut entdeckte Heilöl. Sie berichtete, dass in China und Indien Schwarzkümmelöl erfolgreich, wie ein natürliches Antibiotikum, eingesetzt wurde. Ausserdem sei beim internationalen Krebskongress in Neu Delhi die Anti-Tumor-Wirkung des Öls erstmals vielen Wissenschaftlern und Ärzten bekanntgemacht worden.

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Dosierung und Anwendung: 3-6 Monate-Kur, 15 Min. vor den Mahlzeiten 10-25 Tropfen (20 Tropfen = ½ Teelöffel) auf Brot, Zucker oder in die Salatsauce zum Essen; dabei kommen nicht nur die vorzüglichen Eigenschaften des Öls, sondern auch die feine Würze des Schwarzkümmelöls zur Geltung. Empfehlenswert ist eine zweiwöchige Einstiegsphase mit 3 x täglich 5-10 Tropfen. Diese Menge kann auch nach der Kur auf Dauer und regelmäs-sig genommen werden. Auf dem Markt ist Schwarzkümmelöl in Flaschen zu 60 ml, 100 ml, 150 ml, oder auch größer erhältlich. 150 ml reichen normalerweise für eine Kur von 2-3 Monaten, inklusive Einstiegsphase.

Aber auch Schwarzkümmelöl-Kapseln sind erhältlich. Achten Sie beim Kauf auf deren Reinheit.

Ideale Einnahme: 3 mal täglich 1-2 Kapseln vor dem Essen. Inhalt pro Kapsel: 500 mg. Die Wirkung gegen Pilze und Infektionen im Darmbereich kann mit Teebaumöl verstärkt werden.

Hier ein Film der Pflanze:

Anwendung

Siehe am Ende des obigen Textes

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