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MORINGA - Meerettichbaum
Moringa oleifera

Indikationen

Immunsschwäche, Vitamin- und Mineralstoffmangel, Schwangerschaft, Stillzeit ...

Beschreibung

Zusammensetzung :
100% Moringa oleifera folium

Sammelgut :
Blätter

Moringa oleifera, auch Meerrettichbaum, Behenbaum, Behennussbaum, Klärmittelbaum, Trommelstockbaum, Pferderettichbaum und wie manche andere Pflanzenarten auch Wunderbaum genannt, (engl. Horseradish Tree, Drumstick Tree, Ben Tree) gehört in die Familie der Bennussgewächse (Moringaceae). Der schnellwüchsige Baum kann im ersten Lebensjahr bereits eine Höhe von 5 bis 8 m erreichen. Moringa sind laubabwerfende, kleine Sträucher oder Bäume mit sukkulenten, rüben- oder knollenförmigen Wurzeln; sie werden auch Flaschenbäume genannt wegen den „angeschwollenen“ Stämmen. Sie enthalten, insbesondere in ihren sukkulenten Teilen, Senfölglykoside, die stechend und brennend nach Meerrettich riechen, daher der Name. Während der Kolonialzeit in Indien wurden sie von den Engländern unter anderem als Meerrettichersatz verwendet. Der Begriff Behennuss leitet sich davon ab, dass aus den Samen das Behenöl, ein hochstabiles Schmieröl, gewonnen wurde, welches vor allem in der Uhrenindustrie begehrt war.

Ursprünglich stammt der Baum aus der Himalaya-Region in Nordwestindien und wird seit Jahrzehnten dort intensiv kultiviert. Er wächst inzwischen weltweit in den Tropen und Subtropen – vor allem in Afrika, auf der arabischen Halbinsel, Südostasiens und den karibischen Inseln. Allerdings wird der Baum, im Gegensatz zu Indien, in Ostafrika vorzugsweise wegen seinem hohen Nährwert der Blätter gegen Unter- und Fehlernährung empfohlen aber ebenso als natürliches Heilmittel in verschiedensten Anwendungsbereichen, denn die Blätter wirken entzündungshemmend. In Indien wird der Saft der Blätter als vitaminreiches Zusatzgetränk konsumiert. Sie tragen dazu bei, unsere Energie natürlich zu steigern, unseren Körper zu stärken, unser Immunsystem zu verbessern und viele Krankheiten und Leiden zu verhindern oder sogar zu heilen. Das wasserlösliche Rindengummi wird als desinfizierende Appretur bei Verletzungen verwendet.

Die Wissenschaft hat den Nährstoffreichtum nachgewiesen, die in den unscheinbaren Moringa Blättern enthalten sind. Sie haben einen hohen Gehalt an Proteinen, sind vitamin- (vor allem Vitamine A und C) und mineralstoffreich (Kalzium, Magnesium, Kalium, Eisen und Natrium). Es wurden 18 der 20 Aminosäuren nachgewiesen, wovon 11 für den Menschen essentiell und unentbehrlich sind. Z.B. enthalten 100 Gramm Moringablätter 6,780 mg Vit. A (Karotte: 1,890 mg), Vit. C 220 mg (Orangen: 30 mg), Kalzium 440mg (Milch: 120mg), Kalium 259mg (Bananen: 88mg) Proteine 6,7 g (Milch 3,2g). Sie sind aber auch reich an Vitamin D, Folsäure, Kalzium und Eisen. Diese und andere wertvollen sekundäre Pflanzenstoffe veranlassten gewisse afrikanische Staaten, den Baum sogar als Fleischersatz zu propagieren. Moringa Blätter versorgen schwangere Frauen mit notwendigen Nährstoffen, die für eine gute Schwangerschaft und ein gesundes Baby wichtig sind. Stillende Mütter schätzen die Wirkung von Moringablättern ganz besonders, da sie den Nährstoffgehalt der Muttermilch verbessern und die Milchmenge erhöhen. Sie enthalten zudem starke Antioxidantien wie z.B. Chlorophyll, Omega-3-Fettsäuren und Aminosäuren und über 90 essentielle Nährstoffe. Moringa ist als Nahrungsmittel frei von Nebenwirkungen und wird heute in Bioqualität angeboten.

Eine geringe Menge des Samenpulvers ist imstande viele Liter Wasser zu reinigen, weil es die Schwebestoffe bindet und deshalb zur Aufbereitung von Trinkwasser verwendet werden kann. Die in der Wurzel enthaltenen Alkaloide, Spirochin und Moringine, wirken bakterienhemmend, weshalb ihre Anwendung als Antibiotikum, und im biologischen Pflanzenschutz zur Zeit geprüft werden.

Film vom ZDF:

Anwendung

3 x 2 Kapseln tägl. mit viel Wasser
250 mg / Kapsel

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