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Rote REISHEFE - Extrakt - 紅麴米, 红曲米
Monascus purpureus

Indikationen

Cholesterin, kardiovaskuläre Erkrankungen, koronarer Herzkrankheit, Arteriosklerose, Durchblutungsstörungen, Muskelschmerzen verursacht durch synthetische Statine ... ... KONTRAINDIKATIONEN: schwangere oder stillende Frauen, junge Menschen unter 18 Jahren, Leber-oder Nierenerkrankungen, Blutgerinnungsstörungen, nicht mit anderen cholesterinssenkenden Medikamenten einnehmen, Grapefruitsaft

Beschreibung

Zusammensetzung :
Hefe-Extrakt des roten Reises (Extrakt mit 1,6% Monacolin)

Sammelgut :
Hefe vom rot fermentierten Reis

In Asien wird roter Reis (chin.: 紅麴米, 红曲米 - Xuezhikang) in erster Linie als Nahrungsmittel verwendet, z.B. als Geschmacksverstärker in einer Vielzahl von Lebensmittelzubereitungen, asiatischen Saucen, roter Tofu, Fisch, Reis, Wein, Gemüse und in Wurstwaren. Studien aus den 1980er Jahren in China und aus den 1990er Jahren in den USA zeigten, dass der Cholesterinspiegel, speziell des schlechten Cholesterin, mit dem roten Hefeextrakt des fermentierten Reises, dank des Wirkstoffes Monacolin K (auch Lovastatin genannt) gesenkt wird. Nach etwa 3 Monaten haben die Cholesterinuntersuchungen normale Werte angezeigt. Eine Firma vermarktete daraufhin rot fermentierten Reisextrakt mit grossem Erfolg. Da Cholesterinsenker weltweit ein grosses Geschäft sind, wurde auch hier die „Konkurenz“ hellhörig und in den USA dem „Medikament“ die Zulassung entzogen. Inzwischen wird es wieder als Nahrungsergänzung verkauft. Fermentierte rote Reishefe enthält ca 0,03-0,1 % Monacolin, kleine Mengen an Phytosterinen, Lovastatin, Isoflavone und einfach ungesättigte Fettsäuren. Um eine gute Wirkung zu erzielen sollte das Extrakt etwa 1,6% Monacolin enthalten. Bei dieser Konzentration genügen meist je eine Kapsel morgens und abends und Ihr Cholesterinspiegel normalisiert sich. Monacoline sind eine Art Statine, also Stoffe, die die Synthese von Cholesterin hemmen. Statine sind auch unter dem Begriff CSE-Hemmer (Cholesterinsynthese-Enzymhemmer) bekannt. Man nimmt mittlerweile an, dass Statine indirekt entzündungshemmend auf instabile atheriosklerotische Ablagerungen (Plaques) wirken und anscheinend die Einlagerung von oxidiertem LDL reduzieren. Statine hemmen auch die Wirkung eines Enzyms namens HMG-CoA-Reduktase, das verantwortlich für die Herstellung von körpereigenem Cholesterin ist. Durch die Neutralisierung dieses Enzym reduziert die Hefe die Cholesterin-Produktion. Dies zeigte auch eine neuere kanadische Studie im Jahre 2004 in der Zeitschrift Life Science; ausserdem wurde in einigen Fällen festgestellt, dass sich das gute Cholesterin HDL prozentual erhöhte.

In China wurden Studien veröffentlicht die zeigen, dass nach der sofortigen Einnahme der fermentierten roten Reishefe bei Herzinfarktpatienten ein kleineres Rückfallsrisiko und weniger Todesfälle zu verzeichnen waren. Man stellte an zwei Kongressen in Nordamerika (Asco und Digestive Disease Week) folgende Statistik vor. Nach der Einnahme von Statinen der roten Reishefe minderte sich Lungenkrebs um 47%, Brustkrebs um 50%, Prostatakrebs um 54%, Speiseröhrenkrebs um 56% und der Bauchspeicheldrüsenkrebs um 59%. Mit anderen Worten, natürliche Statine wirken bei der Prävention aller wichtigen Krebsarten. Zusammen mit Q10 wird die Wirkung aufs Herz noch verbessert.

Nebenwirkungen wurden bis jetzt kaum festgestellt, vereinzelt sind jedoch Schwindel und Verdauungsstörungen aufgetreten. Menschen, die bereits Statine einnehmen und allergisch auf sie reagieren, sollten auf die Einnahme verzichten.

Nie mit Grapefruitsaft zusammen einnehmen.

KONTRAINDIKATIONEN: schwangere oder stillende Frauen, junge Menschen unter 18 Jahren, bei Leber- oder Nierenerkrankungen und Blutgerinnungsstö-rungen, nicht mit anderen cholesterinssenkenden Medikamenten einnehmen.

Ein wenig Geschichte: Bereits 800 v.Chr. kannten die Chinesen die Herstellung und Fermentierung des roten Reises. Zu seiner kulinarischen Verwendung gebrauchten sie ihn zur Förderung der Durchblutung und zur Linderung von Verdauungsstörungen und Durchfall. Im Ben Cao Gang Mu-Dan Shi Bu Yi (Buch der traditionellen chinesischen Medizin geschrieben von 1368 bis 1644) finden wir eine detaillierte Beschreibung der Fermentation von Reis mit der roten Hefe Monascus purpureus. Dieser Hefepilz wird auf dem Reis gezüchtet und gibt dem Reis seinen Namen. Der Reis selber ist nicht rot.

Anwendung

Morgens und abends eine Kapsel für 3 Monate
600 mg / Kapsel

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