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TEEBAUMÖL
Melaleuca alternifolia

Indikationen

Akne, Pickel, Hautentzündungen, Sonnenbrand, leichte Verbrennungen, Schuppen, fettes Haar, Milchschorf, Herpes, Warzen, Abszesse, Furunkel, Infektion der Atemwege, Zahnfleischentzündung, Karies, Fuss- und Nagelpilz, Candidas albicans, Soore, reichende Füsse, Schürfungen, leichte Verletzungen, Läuse ...

Beschreibung

Zusammensetzung :
100% reines ätherisches Öl aus biologischem Anbau mit mindestens 35% Terpinen-4-ol und unter 5% Cineol und über 50 anderen Wirkstoffen.

Sammelgut :
Den Blättern des Australischen Teebaumes (mittels Dampfdestillation)

Der Name Teebaum ist leicht irreführend, da er mit dem, was Tee für uns bedeutet, überhaupt nichts gemeinsam hat. Als im Jahre 1770 Kapitän Cook das Gebiet der Aborigines besuchte, kochten seine Seeleute einen würzigen Tee aus den Blättern des Melaleuka-Baumes. Daher der Name Teebaum (nicht zu verwechseln mit dem Teestrauch). Der "Teebaum" wächst in bestimmten Regionen Australiens. Das Teebaumöl wird durch das Destillieren der Blätter des Teebaumes gewonnen. Es ist eine farblose bis leicht gelbe Flüssigkeit, hat einen charakteristischen Geschmack und Geruch.

Teebaumöl wird seit langer Zeit sowohl für medizinische Zwecke, als auch zur Schönheitspflege eingesetzt. Die Bundjalung-Aborigines machten aus den zerstampften Blättern des Teebaumes Umschläge bei entzündlichen Wunden und Hautkrankheiten. Die Heilkräfte sind diesen Ureinwohnern schon seit Jahrtausenden bekannt und überliefert. Die ersten weißen Siedler lernten von den Aborigines schnell die vorzüglichen Eigenschaften des Öls schätzen und schon bald war es ein wichtiger Bestandteil der Erste-Hilfe-Ausrüstung im Busch.

Der Baum wird etwa 7 m hoch und zeigt eine erstaunliche Überlebenskraft, überwindet er doch wiederkehrende Trockenzeiten, wochenlange Über-schwemmungen, sowie verheerende Waldbrände. Teebaumöl gehört zu den aufregendsten und interessantesten ätherischen Ölen, da es rund 48 organische Verbindungen aufweist. In der Aromatherapie deckt es den wohl größten Anwendungsbereich ab. Achten Sie beim Kauf der Essenz auf den Cineol- (unter 5%) und Terpinen-4-ol-Gehalt (über 35%). Manchmal wird Melaleuca alternifolia mit ertragreicheren und daher billigeren Sorten, wie Melaleuca linariifolia oder Melaleuca dissitiflora gemischt. Zum Teil wird auch der Cineol-Gehalt künstlich gesenkt und der Terpinen-4-ol-Gehalt angehoben um eine bessere Qualität vorzutäuschen. Therapeutisch am wertvollsten sind nur die naturbelassenen, unverfälschten Teebaumöle.

Nach den Anwendungsmöglichkeiten vom australischen Teebaumöl beschreibe ich noch kurz vier andere wertvolle "Teebaumöle": Niaouli (Melaleuca viridiflora), Cajeput (Melaleuca cajeput), Manuka (Leptospermum scoparium) und Kanuka (Kunzea ericoides).

Es gibt viele Bücher über dieses interessante ätherische Öl. Beim sanamin-Verlag erhalten Sie Auskunft über deren Titel. Sie sind voll von vielen Erfah-rungsberichten, daher möchte ich mich auf das Wesentliche beschränken und nur ein paar Beispiele anführen, bei denen schon gute Erfolge verzeichnet wurden:

Akne, Pickel, Hautentzündungen und Hautreizungen, rissige Haut: Gesicht gründlich waschen, das Teebaumöl mit den Fingerspitzen direkt aus der Flasche sparsam 3-4 mal täglich auf die betroffenen Stellen auftragen, nach Besserung 1-2 mal täglich. Teebaumöl auch ins warme Wasser geben und das Gesicht reinigen. Kann während einigen Wochen angewandt werden. Teebaumöl hat etwa eine 5-fache desinfizierende Wirkung, als handelsübliche Desinfektionsmittel.

Sonnenbrand, leichte Verbrennungen:

Einige Tropfen Teebaumöl auf die betroffenen Stellen auftragen. Wirkt schmerzlindernd.

Arthritis, Krampfadern, Prellungen, Muskelschmerzen:

3-5 Tropfen mit einer kleinen Menge Energetik-Crème vermischen und auf die betroffene Stelle einmassieren. Kann auch unverdünnt auf die Haut einmassiert werden.

Haarpflege, Schuppen, fettes Haar, Kinderschorf:

Vor dem Waschen mit 4-5 Tropfen Teebaumöl die Kopfhaut massieren. Dem Shampoo einige Tropfen Teebaumöl beigeben. Wirkt durchblutungsfördernd und kräftigt die Haarwurzeln, wenn nach dem Waschen 2-3 Tropfen auf die nassen Haare einmassiert werden.

Herpes, Warzen, Abszesse, Furunkel:

Unverdünnt mehrmals täglich 1 Tropfen auftragen. Wirkt gegen Viren und desinfiziert.

Infektion der Atemwege:

Nase mit Teebaumöl einreiben. Mit 1 Tropfen gurgeln. Zum Inhalieren 5 Tropfen in eine mit heißem Wasser gefüllte Schüssel geben, Dämpfe einatmen. Brust und Rücken einreiben. Vor dem Schlafen einige Tropfen auf das Kopfkissen geben. 100% echtes Teebaumöl hinterlässt keine Flecken.

Zahnfleischentzündung, Karies:

Nach dem Zähneputzen 1 Tropfen Teebaumöl mit Zahnbürste einmas-sieren. Der Duft ist zu Beginn gewöhnungsbedürftig. 100% reines Teebaumöl kann verdünnt auch eingenommen werden.

Fuß- und Nagelpilz, Candidas, Soore:

Befallene Stellen waschen, 2 x täglich einige Tropfen einmassieren, Nägel bei Nagelpilz mit Feile aufrauhen, 2 x täglich 1 Tropfen einmassieren. Zur Desinfektion kann der ganze Fuss eingerieben werden.

Riechende Füße:

Dem abendlichen Fußbad 10 Tropfen beigeben. Die Füsse eventuell mit einigen Tropfen Teebaumöl massieren.

Schürfungen, leichte Verletzungen:

1 - 2 Tropfen auf die betroffenen Stellen auftragen. Wirkt schmerzlindernd und desinfizierend.

Läuse, Ungeziefer:

Kopfläuse sind sehr unangenehm. Teebaumöl vertreibt sie wirksam. Auch gegen Läuse und Ungeziefer an Pflanzen, sowohl im Zimmer als auch im Freien. Bei empfindlichen Pflanzen, Teebaumöl verdünnen. Ist ein biologischer Pflanzenschutz.

Achten Sie auf 100% reines Melaleuca alternifolia-Öl, verlangen Sie das Zertifikat!

Anwendung

Siehe obige Beschreibung ...

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