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HABICHTSKRAUT (kleines)
Hieracium pilosella

Indikationen

Magen- und Darmbeschwerden, Durchfall, Wassersucht, Ödeme, Albuminurie, Bettnässen, Blutungen, Nasenbluten, Bluthochdruck, Epilepsie, Anämie, Rekonvaleszenz, äußerlich bei Ohrenschmerzen und Ohrensausen ...

Beschreibung

Zusammensetzung :
Kapsel, 100% Hieracium pilosella herba

Sammelgut :
Ganzes blühendes Kraut

Das Habichtskraut (Hieracium) bildet eine Pflanzengattung in der Familie der Korbblütler (Asteraceae). Die Gattung umfasst sehr viele Arten mit zahlreichen Unterarten, die teilweise sehr schwer zu bestimmen sind. Das griechische Wort hierax bezeichnet einen Habicht oder Falken und bezieht sich vermutlich auf die Enden der Zungenblüten, die Habichtschwingen ähneln. Habichtskaut, auch Mausohr genannt (wegen der Form der Blätter), ist bei uns vor allem in den Bergregionen heimisch, wird aber auch in Nordafrika und Asien viel angetroffen. Castore Durante schrieb über dieses interessante Kräutlein: "Der Saft dieses Kräutleins hilft nicht nur gegen äussere Wunden, sondern kann auch Magengeschwüre lindern, besonders die, welche das Fleisch zerfressen; auch Mund- und Genitalgeschwüre können kleiner werden". Die wichtigste Indikation ist aber, die Ausscheidung anzuregen und die antibiotische Wirkung, was den Einsatz gegen das Maltafieber erklärt. Schon Hildegard von Bingen erwähnt diese Kräutlein und betont, dass die Sehkraft verbessert werden kann, wenn mit dem frischen Saft Augenkompressen gemacht werden. Angeblich soll der Habicht durch den Genuss dieses Krautes seine gute Sehkraft bekommen. In der Volksmedizin wurde es aber auch innerlich bei obigen Beschwerden angewandt. Es wächst auf trockenen, nährstoffarmen Böden, Magerwiesen und steinigen Hängen. Die Bitter- und Schleimstoffe, Umbeliferon, Harze und Spurenelemente sind hauptsächlich für die Wirkung verantwortlich. Hilft auch bei Gallensteinen und -griess. Darf nicht überdosiert werden.

Anwendung

2-6 Kapseln tägl. mit viel Wasser
270 mg/Kapsel

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