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WEIHRAUCH - 乳香
Boswellia serrata / carterii

Indikationen

Rheuma, Arthritis, Polyarthritis, alle Krankheiten des rheumatischen Formenkreises, Rückenschmerzen, Osteoarthritis, Gehirnödeme, Tumor, Schuppenflechte, Morbus Crohn, Darmentzündungen, Asthma ...

Beschreibung

Zusammensetzung :
Kapsel, 100% Boswellia serrata / carterii

Sammelgut :
Dem gummiartigen Harz

Somalischer Weihrauch und Arabischer Weihrauch (Boswellia carterii) gehören zur Familie der Balsambaumgewächse (Burseraceae). Die Art wächst in Somalia, Oman und Jemen und gedeiht nur in Trockengebieten. Sie wird auch in wenigen anderen Ländern angebaut. In der indischen Ayurvedamedizin wird Weihrauch schon lange als Heilmittel eingesetzt und kaum eine ayurvedische Pflanze wurde so genau untersucht, wie Weihrauch oder Olibanum. Extrakte des indischen Weihrauchs (Boswellia serrata) werden als alternative Heilmittel bei chronisch entzündlichen Erkrankungen, wie Morbus Crohn, Colitis ulcerosa oder Polyarthritis untersucht. Wie Boswellia wirkt, ist noch nicht wissenschaftlich nachgewiesen, aber dass es wirkt ist bestätigt. Man vermutet, dass die Boswelliasäuren, bestimmte pentazyklische Triterpenoide (3-Oxo-Tirucallsäure), deren Derivate und 3-Acetyl-ss-Boswelliasäure in ihrem Verbund die antibakterielle, antirheumatische und antitumorale Wirkung haben. In Indien, besonders in Jammu, und in Deutschland haben die Studien gezeigt, dass Weihrauch entzündungshemmend und schmerzlindernd wirkt (stärker als z.B. Aspirin, Motrin, Celebrex usw.). Es ist daher eine wirksame Alternative zu den üblichen Schmerzmitteln und Antirheumatikum. Andere Tests haben ergeben, dass Weihrauch nicht toxisch ist. Dies lässt die Industrieländer aufatmen, denn bei uns sind rheumatische Beschweden zur epidemischen Volkskrankheit geworden. In Indien ist Weihrauch ein altes volksmedizinisches Heilmittel gegen Rheumaleiden. Neuere Untersuchungen, unter anderem vom Mannheimer Klinikum, zeigten Erfolge bei den zuvor erwähnten Krankheiten und chronisch entzündlichen Darmerkrankungen, Bauchkrämpfen und Durchfällen, aber auch bei Nesselsucht, Schuppenflechte, Tumoren, Gehirnödemen, Asthma und Hepatitis. Die „Medical Tribune“ schreibt, dass die Boswelliasäuren die Bildung von Interleukinen unterdrücken. Interleukine fördern die Entzündung bei Morbus Crohn und Colitis ulcerosa. Der Münchner Neurologe Dr. Winking bestätigt die Tatsache, dass Boswelliasäuren lipophil sind, die Blut-Hirnschranke durchdringen und so Entzündungen und vorhandene Gehirnödeme zum Abschwellen bringen können. Aus der Abteilung Pharmakologie der Universität Bochum werden Erfolge in der Krebsbehandlung gemeldet. Professor T. Simmet spricht von einer deutlichen Hemmung des Tumorzellenwachstums, einem medikamentösen Eingriff in den Tumorstoffwechsel und sogar von einem Tumorzellenabbau, auch bei Gehirntumorpatienten. Dabei verschwanden die Kopfschmerzen und Lähmungen. Sowohl im Anfangs- wie auch im forgeschrittenen Stadium waren erstaunlich gute Ergebnisse zu verzeichnen. Boswellia verbessert das Allgemeinbefinden und kann auch vorbeugend eingenommen werden. Die Basler Universitätsklinik empfiehlt ebenfalls, zumindest zum Teil, Weihrauch als Arzneimittel. Mit Weihrauch ist eine nebenwirkungsarme Behandlung möglich, denn nur selten tritt leichter Brechreiz auf. Somit eröffnet das Olibanum-Harz neue Therapiemöglichkeiten.

In Frankreich sind Weihrauchpräparate als Nahrungsergänzung registriert.

Anwendung

3-6 Kapseln tägl. mit viel Wasser
300/400 mg/Kapsel

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