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S - Schwefel

Kurz und bündig:

Alle Körperzellen benötigen Schwefel zum Aufbau, wobei Haut, Haare und Gelenksgewebe am meisten enthalten, wichtig für Blutkreislauf.

Mangel: Erkrankungen der Haut (z.B. Schuppenflechte/Psoriasis und Ekzeme) und Gelenke, rheumatische Arthritis, brüchige Nägel, Verdauungsstörungen, Infektionen, Migräne.

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Im Detail:

SCHWEFEL - S - Sulfur-Thiosulfat

Lat: Sulfur/-ris - F: Soufre - E: Sulfur - Ordnungszahl (Z) 16

Oligotherapeutische Indikationen: Allergien, Arthrose (mit F, I, P, siehe auch: Co, Cu, K, Li, Mg, Mn), Asthma (mit Mn, Zn), Asthma mit Atemweginfektion (mit Ag, Mn, Zn), Bronchitiden (antiinfektiöse und sekretionsregulierende Wirkung), chronische Sinusitiden (mit Ag, Au, Cu, Mn), Ekzeme (mit Mn, S, Zn), Urtikaria (mit Cu, Mn, Zn), Haar- bzw. Nagelkrankheiten, Hepatobiliäre Dysfunktion, Leberinsuffizienz, Lebererkrankungen (mit Co, Ni, Zn), Herpes Simplex (mit Mn, Zn), HNO-Erkrankungen, Pollenrhinitis (mit Mg, Mn), Psoriasis (mit Co, Mn, Zn), Schmerzzustände (mit K, Mg), Vergiftungen (Toxinelimination).

Biologische Rolle/Physiologie: Für den Menschen und alle untersuchten Spezies essentiell. Schwefel ist nicht nur als Komponente von schwefelhaltigen Aminosäuren wie Methionin, Taurin und dem Redoxsystem Cystein/Cystin Bestandteil von Funktions- und Struktur-Eiweissen (speziell der Haut und ihrer Anhangsgebilde) wichtig, sondern auch für die biliäre Elimination unnützer oder gefährlicher Substanzen nach Entgiftung durch die Leber. Giftstoffe werden mit Sulfaten gekoppelt, damit diese aktiv in die Galle sezerniert werden können, worauf sie den Körper grossteils verlassen. Weiter ist Schwefel Bestandteil von Coenzymen und sauren Mucopolysacchariden.

Auf Seite 162 im Buch "naturheilkunde - kurz und bündig" finden Sie eine Nahrungsmittelliste die aufzeigt, wieviel Schwefel das jeweilige Nahrungsmittel enthält.

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