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Li - Lithium

Kurz und bündig:

Regulator des K/Na-Austausches, wirkt ausgleichend auf Depressionen und Stimmungsstörungen.

Mangel: Stimmungs- und Verhaltensschwankungen, Rheumatismus, Harnvergiftung, Nierensteine.

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Im Detail:

LITHIUM - Li - Lithium-Sulf.

Lat: Lithium/-hii - F: Lithium - E: Lithium - Ordnungszahl (Z) 3

Therapeutische Indikationen: Depression, Depressivität (mit Al, Cu, Mn), Angstanfälle, Panik (mit Co, Mn), Angstinsomnie (mit Al, Co, Mn), Aggressivität, Angst, manisch-depressive Störungen, Nervosität (mit Ag, Au, Cu), Arthrosen (mit Co, Cu, K, Mg, Mn, siehe auch: F, I, P, S), emotionale Instabilität, Muskelverspannungsschmerzen, Weichteilrheuma, Gedächtnisstörungen (mit Al), Harnwegerkrankungen (mit Co, Cu, I, K, Mn, P), Insomnie (mit Al, Co), Klimakterium (mit Co, Mg, Mn, Se, Zn), Neurodermatosen, psychische Störungen (mit Co, Mg, Mn, P), Spasmophilie (mit F, Co, Mu, P, Zn), vegetative Störungen, vorzeitige Alterserscheinungen.

Im Trichomineralogramm werden Lithiumwerte zwischen 0.0 und 1.0 ppm als normal angesehen.

Biologische Rolle/Physiologie: Eine biologische Funktion wird vermutet. Lithium stimuliert Wachstumsprozesse, aber seine biologische Rolle ist ungeklärt. Viele biochemische Reaktionen benötigen Leichtmetalle, doch der hohe Ladung/Masse-Quotient von Lithium lässt vor allem an eine Rolle bei der (evtl. gewebetypischen) Elektrolytbilanz denken, z. B. bei der Dämpfung der manischen Phase depressiver Störungen, bei der kardioprotektiven Wirkung bei Arteriosklerose und bei der Reduktion des Bluthochdrucks (Li-Cl-Substitution von Na-Cl als Speisesalz). Lithium scheint für die langsame Respiration von Kernmembranen essentiell zu sein und im Glukosehaushalt eine Rolle zu spielen.

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