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K - Kalium

Kurz und bündig:

Gegenspieler des Natriums, wichtig für Herz-, Muskel- und Nerventätigkeit, Knochenbildung, reguliert mit Natrium die Körperflüssigkeit, aktiviert Enzyme, erhält die Gewebespannung.

Mangel: Muskelschwäche, Appetitlosigkeit, Verstopfung, Nervosität, Herzrhythmusstörungen, niedriger Blutdruck, Schlafstörungen, Nierenfunktionsstörungen.

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Im Detail:

KALIUM - K - Kalium-Sulf.

Lat: Kalium/-lii - F: Potassium - E: Potassium - Ordnungszahl (Z) 19

Therapeutische Indikationen: Akute Diarrhoe, Gastroenteritis (mit Na), Arthrose (mit Co, Cu, Li, Mg, Mn, siehe auch: F, I, P, S), Asthenie, Cholera (mit Mg, Na), Lungenkrankheiten, Emphysem, Herzinsuffizienz, Dünndarmresektion, Darmträgheit, Harnwegerkrankungen (mit Co, Cu, I, Mn, P), Nierenversagen (mit Mg), Schmerzzustände (mit Mg, S), Muskelschwäche, Wasserretention, Ödeme, Hypertension.

Im Trichomineralogramm werden Kaliumwerte zwischen 3.0 und 60.0 ppm als normal angesehen.

Biologische Rolle/Physiologie: Kalium ist am Säuren-Basen-Gleichgewicht beteiligt. Es beeinflusst die neuromuskuläre Erregbarkeit und die Kontraktion der Muskelfasern, denn zusammen mit Natrium und Kalzium ist Kalium verantwortlich für die elektrischen Potentiale an Zellmembranen. Kalium spielt schliesslich eine Rolle bei den Aktivitäten von glykolytischen Enzymen, Oxydasen und Pyruvatkinasen. Bei Gebrauch von Diuretikas und Abführmitteln besteht ein erhöhter Bedarf.

Nahrungsmittelquellen: Obst, Trockenfrüchte, Gemüse, Hülsenfrüchte, Kartoffeln, Vollkornerzeugnisse, Reis.

2 - 3 g / täglich

Im Buch "naturheilunde - kurz und bündig" auf Seite 162 finden Sie eine Nahrungsmittelliste die aufzeigt, wieviel Kalium das jeweilige Nahrungsmittel enthält.

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