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I - Jod

Kurz und bündig:

Baut das Schilddrüsenhormon auf, regt die Schilddrüse an.

Mangel: Vergrösserung der Schilddrüse, Kropfbildung, gestörtes Körperwachstum, trockene Haut, brüchiges Haar, Gedächtnisschwäche, Hormonmangel, körperlicher und geistiger Leistungsabfall, Gewichtszunahme, Trägheit.

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Im Detail:

JOD - I - Iodum-Kalium

Lat: Iodum/-di - F: Iode - E: Iodine - Ordnungszahl (Z) 53

Therapeutische Indikationen: Arthrose (mit F, P, S, siehe auch: Co, Cu, K, Li, Mg, Mn), Harnwegerkrankungen (mit Co, Cu, K, Li, Mn, P), Hypertension (mit Co, Mn), Verbesserung der Abwehr gegenüber Virusinfektionen, Wachstumsstörungen, Rheumatismus, Arthritiden (mit Co, Cr, Cu, Mn), Schilddrüsenunterfunktion, Übergewicht / Fettleibigkeit.

Biologische Rolle/Physiologie: Für den Menschen essentiell. Jodid passiert wie Fluorid und Chlorid die Membranen mit Leichtigkeit und wird in der Schilddrüse und den Speicheldrüsen angereichert. Es wird von den Speichel- und Milchdrüsen als anorganisches Jod akzeptiert, von der Schilddrüse jedoch nur in seiner organischen Form.

All diese Drüsen, sowie Hypophyse, Magen, Nieren und Muskeln konkurrieren um freies Jodid. Die Schilddrüse, in der 60 - 80% des Körperbestandes gespeichert sind, muss täglich etwa 60 Mikrogramm gewinnen, um ihren Bedarf für die Gewährleistung des physiologischen Thyroxin- und Jodtyrosinspiegels sicherzustellen.

Im menschlichen Körper finden wir drei Jodpole: 1. Zirkulierendes anorganisches Jod, 2. Intrathyroideales organisches Jod, 3. Zirkulierendes organisches Jod (Thyroxin, mono-, di- und trijodtyrosin). Sie werden aus Nahrung, Speichel, Magensaft, Galle und dem Abbau organischer Thyroxinderivate gespeist. Jod zeigt folglich einen teilweise enterohepatischen Kreislauf.

200 µg / täglich

Nahrungsmittelquellen: Meerfische, Meeresfrüchte, Algenarten, Innereien, Milch, Eier, jodiertes Speisesalz.

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