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Fe - Eisen

Kurzund bündig:

Täglicher Bedarf: Männer 12 mg / Frauen 18 mg

stillende / schwangere Frauen - 22-25 mg / Tag

Hämoglobinbildung (zentraler Farbstoff der roten Blutkörperchen), sichert den Sauerstofftransport von der Lunge zu den Körperzellen, fördert damit die Leistung von Muskeln und Gehirn, Infarkt- und Tumorabwehr, Wachstum.

Mangel: Blutarmut, schnelle Ermüdung, blasse Haut, verringertes Leistungsvermögen, verlangsamte Körperfunktionen, brüchige Fingernägel, gestörter Haarwuchs, gesteigerte Kälteempfindlichkeit, Kopfschmerzen, Atemnot, Schwindel, Erschöpfung, Kreislaufbeschwerden, Herzklopfen, Konzentrations-schwäche, Verstopfung, Leukämie, Rheumatismus, rissige Mundwinkel.

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EISEN - Fe - Ferrum-Chlor.

Lat: Ferrum/-ri - F: Fer - E: Iron - Ordnungszahl (Z) 26

Therapeutische Indikationen: Alkoholismus (Eisen soll auch die Abstinenz erleichtern), chron. Gastritis (mit Co), Eisenmangelanämie (mit Co, Cu, Mn), Zirrhose (mit Ca, Mg), Gravidität (mit F, Mn, Zn), Vegetarismus (mit Ca, Co), Infektanfälligkeit.

Metall der 8. Nebengruppe in der 4. Periode (Eisengruppe). Für den Menschen und alle untersuchten Spezies essentiell.

Im Trichomineralogramm werden Eisenwerte zwischen 5.0 und 15.0 ppm als normal angesehen.

Biologische Rolle/Physiologie: Eisen befindet sich zu 70% im Häm des Hämoglobins und ist der wichtigste Faktor beim Sauerstofftransport. Nur 20 mg, entsprechend ungefähr einem halben Prozent des Körpergehalts von etwa 4 g, werden täglich für die Produktion neuer Erythrozyten benötigt. Dieses Eisen kommt aus dem Knochenmark. Wenn sich die Erythrozyten nach einer durchschnittlichen Lebensdauer von etwa 120 Tagen auflösen, wird das Häm-Eisen oxydiert. Es entsteht Methämoglobin, während das Eisen als Ion gespeichert, oder wiederum der Hämoglobinsynthese zur Verfügung gestellt wird. Aus den eigentlichen Eisenspeicherorganen, wie der Leber und der Milz, können täglich nur etwa 5 mg Eisen mobilisiert werden, so dass dieser Mechanismus, gegenüber Eisenverlust bei Blutungen, keinen effizienten Puffer zur Verfügung stellt (ca. 250 mg Häm-Eisen in 500 ml Blut). Eisen wird ferner für die Synthese von Cytochrom, Katalase, Ferritin usw. benötigt.

Nahrungsmittelquellen: Fleisch, Innereien, Gemüse, Hülsenfrüchte, Vollkornerzeugnisse, Wurst.

Bedarf für Männer: 10-12 mg / Tag, Frauen: 15-20 mg / Tag.

Auf Seite 162 in Buch "naturheilkunde - kurz und bündig" finden Sie eine Nahrungsmittelliste die aufzeigt, wieviel Eisen das jeweilige Nahrungsmittel enthält.

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