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F - Fluor

Härtet den Zahnschmelz, festigt die Knochenstruktur, erhöht die Kalziumverwertung.

Mangel: Zahnschäden (Karies), Osteoporose (Knochenschwund), Narbenbildung, Krampfadern.

Überschuss: Wird im Körper gespeichert, hemmt viele Enzyme, Skelettdeformation.

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FLUOR - F - Flourum-Natrium

Lat: Fluorum/-ri - F: Fluor - E: Fluorine - Ordnungszahl (Z) 9

Oligotherapeutische Indikationen: Arteriosklerose, Arthrose (mit I, P, S, Co, Cu, K, Li, Mg, Mn), Coxarthrose (mit Ag, Au, Cu), Erkrankungen der Hautanhangsgebilde (mit Mg, Mn, Mo, Zn), Gravidität (mit Fe, Mn, Zn), Karies, Knochenfrakturen, Rachitis, Osteoporose, Skoliose, Sehnenschwächen, repetitive Verstauchungen, Varizen (mit Co, S, Se)

Kinder 0,2 - 0,4 mg - Erwachsene 1 - 2 mg / täglich

Biologische Rolle/Physiologie: Für den Menschen vermutlich essentiell. Fluorid verhält sich in Weichteilen wie Chlorid, wird aber in Knochen und Zähnen konzentriert in die Kristallstruktur eingebaut, was im Fall der Zähne die Kariesresistenz verbessert. Ein anderer prophylaktischer Mechanismus könnte sein, dass Fluor plaquebildende Bakterien hemmt. Im Tierversuch begünstigt Fluor die Wundheilung. Durch Verbes-serung der Eisenresorption aus dem Darm, bewirkt Fluor einen Schutz gegen Schwangerschaftsanämie. Aus diesen Gründen wird es übrigens in vielen Ländern (z.T. auch in der Schweiz) dem Trinkwasser zugesetzt (1 mg/l), was jedoch umstritten ist.

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