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Cu - Kupfer

Kurz und bündig:

KUPFER - Cu (Cuprum-Sulf.) 2 - 5 mg / täglich

Beteiligt sich am Einbau des Eisens in die roten Blutkörperchen, wichtig für Zellwachstum, Aufbau der Abwehrkräfte, Bestandteil von Enzymsystemen, Wundheilung, Knochenaufbau.

Mangel: Anämie (Blutarmut), gestörte Pigmentbildung, erhöhte Knochenbrüchigkeit, Infektanfälligkeit, Veränderung der Haarstruktur und -farbe, Müdigkeit, Kopfschmerzen, Wadenkrämpfe, Atmungsprobleme, Durchfall, Senilität.

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Im Detail:

Lat: Cuprum/-ri - F: Cuivre - E: Copper - Ordnungszahl (Z) 29

Therapeutische Indikationen: Akne (mit Se, Zn), akute Infektionen (mit Mg, Mn, Zn), Anämien, Perniziosa (mit Co, Fe, Mu), Nebennierendysfunktion, Angina (mit Ag, Au, Bi, Zn), Arthrose (mit Co, K, Li, Mg, Mn, siehe auch: Ag, Au), bakterielle und virale Infektionen (mit Ag, Au), Bronchitiden, Bronchialasthma, HNO-Anfälligkeit, Sinusitiden (mit Ag, Mn, Sn, S), chronische Infektionen (mit Ag, Au, Mg, Mn, Zn), chronische Pankreatitis, chronische Rhinitis (mit Ag, Au, Se), Depressionen (mit Al, Li, Mn; siehe auch: Ag, Au), Eisenmangelanämie (mit Fe), Erkältungen, grippale Infekte (mit Mn, Ag, Au), Haarausfall, Haar-, Nagel- und Hautkrankheiten (mit Mn), Hämorrhoiden (mit Au, Co, Cu, Mn), Harninkontinenz (mit F, Mn, Si, Zn), Harnweginfekte (mit Co, I, K, Li, Mn, P, siehe auch: Ag, Au, Mg, Mn), Herpes Zoster (mit Ag, Au, Mg), Menstruationsstörungen, Psychasthenie, Pubertätsprobleme, rheumatoide Arthritis, schnelle Ermüdbarkeit (mit Co, Mn, P, Zn, siehe auch: Ag, Au), seborrhoische Alopezie (mit Zn). Im Trichomineralogramm werden Kupferwerte zwischen 7.5 und 22.0 ppm als normal angesehen.

Biologische Rolle/Physiologie: Für den Menschen und alle untersuchten Spezies essentiell. Etwa ein Drittel des Gesamtkörperkupfers wird in der Leber gespeichert. Andere wichtige Kupferspeicher sind Gehirn, Herz, Milz und Nieren. Das meiste davon befindet sich im Cytosol, in Enzymen, oder anderen kupferbindenden Eiweis-sen. Die Erythrozyten enthalten 60% des Blutkupfers als Bestandteil des Erythrocupreins, eines Kupfer- und Zinkeiweisses, welches als Superoxydismutase funktioniert. Weitere Kupferenzyme sind u. a. Aminooxydasen, Ascorbatoxydase, Dopaminoxydase, Lysyloxydase, Tyrosinase, Uricase, Zytochromoxydase. Als vielleicht wichtigster Kupferakzeptor dient Metallothionein, ein kleines Protein mit einem Molekulargewicht von nur 6000 Dalton, das Kupfer und Zink eng an sich bindet und in vielen Geweben als unlösliches Polymer vorkommt. Es scheint in den Leberzellen albumingebundenes Kupfer zu übernehmen, und zwar so effizient, dass normalerweise etwa 80% des Leberkupfers daran gebunden bleiben. Auch könnte es in Enterozyten die Kupferresorption bzw. -abgabe blockieren.

Auf Seite 162 im Buch "naturheilkunde - kurz und bündig" finden Sie eine Nahrungsmittelliste die aufzeigt, wieviel Kupfer das jeweilige Nahrungsmittel enthält. 2 - 5 mg / täglich

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